
Obwohl Pferdeäpfel bekanntermaßen Wunder bei der Fruchtbarmachung und -erhaltung von Boden leisten können, stellen sie auf vielen Betrieben einen, zumeist kostspieligen, Entsorgungsfaktor dar. Aus Gründen der Stallhygiene wird der Mist entfernt und entsorgt. Anstatt den eigentlich wertvollen Nährstoff für die Weideflächen und den Boden wieder zu nutzen, wird der Mist meist kostenpflichtig entsorgt, aus der Sorge heraus, die Pferde mit Wurmeiern zu belasten. Die Weideflächen werden dann häufig mit Kunstdünger versorgt, der von anderswo eingekauft wird. Eigentlich eine riesige Verschwendung von nicht nur Geld und Arbeitskraft, sondern auch von den Möglichkeiten, die richtig aufbereiteter Pferdemist für die Bodengesundheit bietet.
Wir möchten hier Möglichkeiten aufzeigen, durch die Pferdebetriebe, ob Selbstversorger oder größere Pensionsställe, ihre eigenen Flächen durch die Schließung von Nährstoffkreisläufen klimaresilienter, gesünder und produktiver machen können. Uns ist es wichtig, Maßnahmen vorzustellen, die eine Hygienisierung des Pferdemistes vorsehen und somit nicht zur Verwurmung der Pferde beitragen, sondern im Gegenteil die lokale Dungfauna fördern, die die Gesamtlast an Parasiten im System herabsetzen kann.
Wir sammeln auf unserer Plattform regenerativepferdehaltung.org praktische Umsetzungsbeispiele, sowie Informationen und Fortbildungen zum Thema Pferdemistmanagement. Melde dich gerne bei uns unter info@regenerativepferdehaltung.org